Nachhaltigkeit im Alltag

von Eva Graf

Hallo, schön, dass du da bist!

Ich freue mich heute über mein zweites Thema schreiben zu können und das der Blogpost endlich online geht.

Das heutige Thema ist: Nachhaltigkeit im Alltag, also wie mach ich es oder was kann man dazu beitragen um nachhaltig zu Leben?

Grundsätzlich finde ich das ein nachhaltiger Lebensstil einfach ist und man nicht wirklich etwas lernen muss, jeder kann es man muss nur wollen :)

Gut, dann kommen wir mal zu mir.. Ich habe mit den Basics angefangen, darunter verstehe ich, das umstellen von Plastiktüten auf Stofftaschen. Also das ist definitiv das einfachste und schnellste was man machen kann, wenn ich lose Lebensmittel einkaufe verwende ich überall Stoff statt Plastik. Natürlich auch beim Tragen meines Einkaufs verwende ich kein Plastik mehr. Ich kaufe alles, was möglich ist unverpackt, vieles davon auch im Supermarkt da achte ich auf regionale Produkte aus Tirol oder Österreich. Allerdings bevorzuge ich mittlerweile den Bauernladen um die Ecke, wir haben auch Selbstbedienungsläden die von den Bauern betrieben werden, das ist toll! Ich kaufe schon lange Zeit kein Obst/Gemüse mehr das einen sehr langen Transportweg hinter sich hat. Ich versuche auch saisonal einzukaufen dafür verwende ich eine App auf meinem Smartphone, so weiß ich immer was gerade wächst und was nicht. Ich habe leider keinen großen Gemüsegarten, da einfach kein Platz dafür ist aber einige Kräuter wachsen auch auf meinen Balkon. Zukünftig (wenn wir mal ein Haus besitzen) möchte ich einen großen Garten, wo ich alles, was möglich ist ansetzen kann! Juhu! Auf das freue ich mich schon!

Auf was ich auch umgestellt habe ist das ich keine Alufolie, Frischhaltefolie mehr verwende. Sondern habe mir mal ein Bienenwachstuch gekauft, diese sind mir allerdings zu teuer und hab mir dann einfach welche selbst gemacht. Das ist so einfach und schnell erledigt und ich nutze die Tücher fast täglich. Ich überlege auch diese Wachstücher irgendwann mal im Shop anzubieten, da sie eine tolle Alternative sind.

Ich hab auch immer meinen eigenen Kaffeebecher mitfalls ich mal einen Coffee to go möchte. So produziere ich keinen Müll und hab meinen eigenen Becher, die gibt es mittlerweile eh in einigen Geschäften zu kaufen. Nachhaltigkeit im Alltag heißt nicht das du zu 100 % auf Plastik und Müll verzichtest, sondern das du explizit versuchst es zu reduzieren und so gut es geht kein unnötiges Geld für Verpackungen ausgibst. Es ist bei vielen Produkten leider nicht unvermeidbar und wenn man sich mal etwas gönnen möchte, dies im Plastik verpackt ist, ist dies auch nicht schlimm. Solange man darauf achtet, das nicht jeden Tag zu kaufen und abwiegt, ob man es jetzt braucht oder nicht.

Ich verwende seit ca. 3 Jahren eine Bialetti (Kaffee am Herd) für meinen Kaffee am Morgen, mein Freund nutzt die schon immer und der Kaffee ist soviel besser. Wir haben keinen Kapselmüll, keine Filter nur Kaffeesatz und diesen kannst du übrigens super als Blumendünger verwenden. Zusätzlich gehört auch der achtsame Umgang mit deinem Strom, heißt Licht ein, wenn du es nutztaus wen du es nicht mehr nutzt. Schalte deine ElektroGeräte aus wen du sie nicht verwendest. Beim Duschen das Wasser nicht dauernd rinnen lassen, dass spart einiges an Wasser und du musst nicht durchgehend bewässert werden ;)

Nachhaltig im Alltag heißt auch das du nicht jeden kurzen Weg mit dem Auto fährst, sondern auf dein Rad hüpfst oder einfach zu Fuß gehst. Ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern die Bewegung auch gut für deine Gesundheit. Wenn ich mal neue Klamotten möchte, kaufe ich diese Secondhand oder Fair Fashion, man muss zwar teilweise länger suchen, wenn man etwas Bestimmtes möchte aber bis jetzt hab ich immer alles gefunden, was ich wollte. Außerdem brauche ich nicht wirklich neue Bekleidung da ich alles besitze, was ich brauche und auch nutze. Ich habe z. B. meine Nähmaschine die ich für die Produkte von illvi nutze Secondhand gekauft und bevor ich neu kaufekaufe ich gebraucht, egal welches Produkt. Wichtig ist auch das ihr eure Garantie und Gewährleistungen nutzt, viele werfen die Dinge weg und kaufen neu, ohne auf Garantie zurückzugreifen. Warum? Weil es ja viel bequemer ist, kaputtes wegzuwerfen anstatt es reparieren zu lassen. Doch es gibt für alles jemanden der sich damit auskennt und es dir repariert, meistens auch noch zu einem tollen Preis.

Ich verzichte komplett auf Plastiktüten im Mülleimer oder nutze dazu oftmals die Verpackung vom Klopapier. Das heißt ich verwende dieses Plastik nochmal und werfe es nicht sofort weg. Ich kaufe recyclebares Klopapier, dies gibts in jeder Drogerie oder Supermarkt. Falls ihr nicht auf Tüten verzichten möchtet, gibt es tolle Alternativen aus Papier die kompostierbar sind. Diese habe ich auch Zuhause, falls ich mal eine Mülltüte brauche, grundsätzlich kann man seinen Mülleimer aber einfach auswaschen oder auswischen. Im Badezimmer könnt ihr auf einiges verzichten, über dies habe ich schon mal auf Instagram gesprochen. Kurz dazu verzichtet auf Einwegprodukte und nutzt wiederverwendbare. Kauft kein billiges Duschgel oder Shampoo, sondern nutzt hochwertige Seifen. Dies spart unendlich viel Müll und Plastik, zusätzlich sind sie auch für deine Haut gut.

Ich nutze im Haushalt selbstgemachtes Putzmittel, das klappt hervorragend und ich spart Müll. Auf Instagram in meinen Highlights findest du wie ich meinen Allzweckreiniger herstelle, ist wirklich super einfach. Zusätzlich gibt es seit kurzem in meinen Onlineshop Haushalt-schwämme zu kaufen, diese sind zu 100 % nachhaltig und verursachen kein Mikroplastik. Diese kann ich euch nur ans Herz legen sowie auch einige andere Produkte aus meinem Shop. Die Schwämme ersetzten Mikrofasertücher oder Topfreiniger (die gelben Dinger mit der groben Oberfläche ;) ).

Meine Putzschwämme kannst du einfach nach Gebrauch waschen und zum Trocknen aufhängen, so toll! Spart an Müll und zusätzliches Plastikda diese Schwämme immer mit Verpackungen umhüllt sind.

Jetzt komme ich zum letzten Thema: Essensreste verwerten

Wichtig ist, wenn man nachhaltig Leben will, dass man auch Essen nicht wahllos wegwirft. Das heißt, egal was du, kochst du, brauchst es auf, friere es ein oder nimm es mit in die Arbeit. Wenn ich ein Brot kaufe, friere ich eine Hälfte davon immer ein da ich weiß, dass wir nicht gleich alles aufessen. Sollte ein Brot schon länger in der Brotbox liegen und schon etwas fest sein, kannst du es einfach in den Toaster geben. Es schmeckt richtig lecker und wird nicht weggeworfen, eine andere Möglichkeit ist auch das du, dass Brot kleingeschnitten in dein gekochtes Essen unterrührst. Merkt man nicht und es landet nicht im Müll. Ich kaufe erst wieder Lebensmittel ein, wenn ich schon fast nichts mehr im Kühlschrank habe, da ich nicht will das etwas verschimmelt oder schlecht wird.

Ich hoffe, ich konnte euch das nachhaltige Leben im Alltag etwas einfacher machen und ihr wendet meine Tipps an! Bis dann, Eva.

Zitat des Tages:

Das einzige Plastik, das du schätzen solltest, ist deine Kreditkarte!