Vor & Nachteile einer veganen Ernährung

von Eva Graf

Vor – und Nachteile einer Veganen Ernährung

 


Vorteilen der pflanzlichen Ernährung:

  • Mehr Wissen über eigenen Körper und dem Verdauungssystem
  • kein Völlegefühl (Fleisch ist eine sehr schwere Mahlzeit)
  • Energiegeladener
  • die Auseinandersetzung mit Makro und Mikronährstoffe ist höher
  • du beschäftigst dich Tag täglich mit deiner Ernährung (nicht alle)
  • Tiere bleiben am Leben
  • Klimafreundlicher (wichtig ist die Beachtung der Produkte woher diese stammen usw.)
  • CO₂ wird reduziert
  • bewusste Ernährung
  • besseren Stoffwechsel
  • Orientierung folgt nach der veganen Ernährungspyramide
  • du ernährst dich Nährstoffreich
  • geringeres Risiko für Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes und Übergewicht
  • kann nachweislich im Körper Entzündungen reduzieren
  • du isst größere Mahlzeiten
  • dein allgemeines Wohlbefinden ist besser
  • kann Blähungen reduzieren (aufgrund von Milchprodukten entstehen diese häufig)
  • leistungsfähiger, produktiver
u. v. m..

Das sind die Vorteile, die mir eingefallen sind und die ich auch so fixieren kann. Jeder der sich pflanzlich ernährt und sich bewusst mit der Ernährung beschäftigt wird dies auch bestätigen können. Natürlich kann man sich auch in der veganen Ernährung schlecht bzw. nährstoffarm ernähren und sich mit Fast Food voll stopfen. Das steht außer Frage, aber ich finde, dass jeder diese Möglichkeit mal nutzen sollte und sich sein eigenes Bild über den Veganismus machen sollte, bevor man urteilt. Ich war vor einigen Jahren nicht anders und dachte mir niemals, dass ich mich zu den fleischlosen zählen kann. Aber ich habe so wunderbare Erfahrungen gemacht, dass ich seit einigen Jahren vegetarisch lebe und seit kurzem auf Vegan umstelle.
Klar ist dies Anfangs schwer, kann es nur bestätigen da vieles wegfällt und du oftmals überlegen musst, wie du was ersetzt.

Dazu gibt es aber vieler kleiner Helfer, Bücher, Foren und Ausbildungen in diesem Bereich helfen mir sehr dabei. Ich setzte mich sehr bewusst mit diesem Thema auseinander, da es mich interessiert und ich auch für mich einen einfachen Weg finden möchte, die vegane Ernährung in meinen Alltag zu integrieren. Natürlich sollte man sich im Allgemeinen mit der täglichen Ernährung auseinandersetzen und sich Gedanken machen, was man isst. Das tun leider die wenigsten Mischköstler, dadurch entstehen Mängel, Vitamine - Mineralstoffe, was auch immer. Jeder leidet fast an einem Mangel und das ist völlig egal ob vegan oder nicht. Wenn du vegan leben willst, solltest du aber alle 2–3 Jahre ein großes Blutbild machen lassen um zu checken, ob dir etwas fehlt (bzw. das sollte auch jeder Mischköstler tun).

Was ich sagen kann, dass, wenn du dich pflanzlich ernährst, dir mit Sicherheit das Vitamin B12 fehlen wird, von diesem auch jeder spricht. Das ist richtig und sollte auch dementsprechend supplementiert werden über Tropfen oder Tabletten. Vitamin B12 wird durch Fleisch aufgenommen Gut die Tiere fressen Gräser und durch dies nehmen die Tiere dieses Vitamin auf. So gelangt es also in geringer Menge in deinen Körper, der menschliche Dickdarm leben Bakterien, diese können Vitamin B12 produzieren, dennoch ist der Mensch auf eine externe Zufuhr angewiesen, da diese Resorption im Dünndarm stattfindet.

Auch bei gut durchdachter pflanzlicher Ernährung wird nicht genug Vitamin B12 aufgenommen und deshalb eine Supplementierung empfohlen. Dieses Vitamin ist ein essenziell wichtiges für den Körper und ein Mangel kann massive Schäden im Körper verursachen.

Nachteile der pflanzlichen Ernährung:

  • die Anzahl der Restaurants am Land ist meistens sehr gering, Städtler haben es da leichter
  • Rechtfertigung anderer (dies wird dir mit der Zeit egal und du musst sie auf die Vorteile usw. aufmerksam machen)
  • Ersatzprodukte sind meist teurer
  • intensive Auseinandersetzung (die aber meiner Meinung nach Spaß macht, für viele aber anstrengend erscheint)
  • erfordert viel Selbstdisziplin (diese solltest du definitiv haben, aber nicht zu eng sehen und verbiete dir Anfangs nicht alles, dies ist nicht der Sinn)
  • Risiko einer Fehlernährung
  • Kommentare von Mitmenschen


Dies sind die Nachteile, die mir eingefallen sind und mit mehr hatte/habe ich auch nicht zu kämpfen. Die ständigen Kommentare aller Mitmenschen ist dies, was mich am meisten stört und eigentlich ärgert, da niemand es probiert hat. Aber so ist der Mensch zuerst urteilen bevor man es selbst getestet hat. Das ist meine Bitte an jeden - PROBIER ES MAL AUS! Bevor du jemanden verurteilt egal wobei. Mach dir dein eigenes Bild und wenn es nichts für dich ist, erst DANN kannst du deinen Senf dazu geben. Ich war früher ganz gleich, ich glaube das liegt in der Natur des Menschen Vieles erstmal negativ sehen bevor wir die positiven Aspekte kennen. Dies habe ich mittlerweile gelernt, dass man sich immer selbst ein Bild machen sollte und auch erstmal die positiven Dinge sehen sollte. Gelingt mir nicht immer, aber ich arbeite hart daran. Das mit den Restaurants ist so eine Sache, die wirklich etwas lästig sein kann. Da viele Restaurants völlig überfordert mit der Frage: „Habe sie etwas veganes auf der Speisekarte?“, sind und ich oftmals deshalb vegetarisch esse. Was für mich bisher kein Problem war, aber ich jetzt meine 100 % pflanzliche Ernährung beibehalten will, wird es in Zukunft etwas schwieriger. Aber mit den ganzen Lockdowns kann man ja eh nicht essen gehen ;D

Wichtig ist, dass du dich wohlfühlst, mit dem, was du tust und wie du dich ernährst. Ohne Zwang und Druck dir selbst gegenüber und dann klappt das auch ziemlich gut.

 

Gern kommentieren und wir können uns über die pflanzliche Ernährung austauschen :)

 

Lieben Gruß bis zum nächsten dann,

Eva